Jungfrau 24. August – 23. September
Menschen, die einen Jungfrau-Hund an ihrer Seite haben, sind meist sehr ausgeglichen.
Dieser Hund nämlich betet sein Herrchen oder Frauchen an. Er wehrt sich nicht gegen Anweisungen und Befehle
- er braucht sie sogar zu seinem Lebensglück. Dennoch hat er eine eigene Meinung.
Er liebt nur den Gleichklang so sehr, dass er sich (fast) immer anzupassen weiß.
Der harmonische Hund kann jedoch eigenwillige Züge entwickeln, indem er etwa Stühle verrückt,
Bücherborde abräumt, Brillen oder andere Gegenstände versteckt. Er schaut dann so lieb und unschuldig drein,
dass es unmöglich ist, ihm böse zu sein. Als Familienhund ist er jedoch weniger geeignet,
weil der Jungfrau-Geborene nicht gerne den Babysitter spielt und sich auch nicht für lärmende Kinder
erwärmen kann. Seine Liebe gilt einzig und allein seinem Herrn und dessen Frau.
Sie sollen:
- ihm regelmäßig bekömmliches Essen in einer sauberen Schüssel anbieten
- ihn alles bis zum letzten Bröckchen wegputzen lassen
- ihn baden, bis Sie genug davon haben
- ein Schafhirte sein
Sie sollen nicht:
- ihn bei Menschen lassen, die er nicht mag - und NIE in Quarantäne
- ihn zwingen, sich zu paaren, wenn er es nicht will
- ihn kritisieren
Waage 24. September – 23. Oktober
Er lebt nach dem Motto: Was meinem Besitzer recht ist, ist mir billig. Er weiß schnell,
dass etwa Sessel zum Sitzen und Betten zum Schlafen da sind.
Wobei er natürlich dasselbe Bett wie Frauchen oder Herrchen bevorzugt. Gleichheit bedeutet ihm alles.
Deshalb kann er echt sauer werden, wenn ihm bei einem feierlichen Familienessen nicht
auch ein außertourlicher Leckerbissen angeboten wird. Der Waage-Hund braucht offen gezeigte Gefühle
und viel Zuneigung seines Menschen. Dann gibt er aber alles an Liebe zurück, was er davon erhalten hat.
Zudem wird ihm ein Hang für alles Schöne im Leben nachgesagt. Vor allem schätzt er gutes Futter.
Allerdings neigt er zur Dicklichkeit, das verlangt, dass man ihn hin und wieder auf Diät setzen muss.
Sie sollen:
- einen zweiten Hund oder eine Katze als Gefährten kaufen (aber keine Waage!)
- eine ausgeglichene Beziehung zu ihm haben
- nur kleine Parties veranstalten
Sie sollen nicht:
- ihn auf eine Hundeausstellung schicken
- in seiner Gegenwart mit dem Partner streiten
- eindeutige oder rasche Entscheidungen von ihm erwarten
- ungerecht sein
Skorpion 24. Oktober – 22. November
Wer ein solches Exemplar besitzt, muss sich im klaren sein, dass es stets nach Vollkommenheit trachtet.
Der Skorpion-Hund härtet sich oft selbst ab, indem er auf einen Leckerbissen verzichtet.
Er will über sich selbst hinauswachsen, stark und mächtig sein. Seine Macht beweist er meist auch dadurch,
dass er das Haus oder die Wohnung voll in Besitz nimmt. So kann es passieren,
dass er seinen Menschen vom Lieblingssofa vertreibt, weil er es als seines auserkoren hat.
Da kann man nichts machen. Unter Langeweile werden Sie mit einem Skorpion-Hund kaum zu leiden haben.
Er wird immer zeigen, wie überlegen, schnell und intelligent er ist. Aber er liebt seine Familie derart intensiv,
dass er es manchmal sogar ablehnt, von anderen gestreichelt zu werden. Übrigens: seine Eifersucht ist legendär.
Sie sollen:
- die Intensität seiner Gefühle würdigen
- ihm ein aktives Sexualleben ermöglichen
- sich mit der gelegentlichen Bissigkeit abfinden
Sie sollen nicht:
- sich einbilden, dass er jemals ein freundliches oder böses Wort vergisst
- den falschen Partner für ihn aussuchen
- sich wundern, wenn er plötzlich seinen Lebensstil ändert
Schütze 23. November – 21. Dezember
Der Schütze-Hund hat einen ausgeprägten Hang zum Streunen. Sein Drang nach Unabhängigkeit lässt sich
nur schwer in den Griff kriegen. Es wird auch davor gewarnt, ihn mit Gewalt einzusperren.
Er könnte die Wohnung in ein Trümmerfeld verwandeln. Launenhaft kann er auch sein.
Spielt er heute begeistert mit einer Katze, versetzt er ihr morgen den Schock fürs Leben.
Der Schütze-Hund braucht sehr viel Zuneigung und Aufmerksamkeit. Ehe er etwas tut, muss man es ihm vorzeigen,
dann erst geruht er zu "sitzen" oder zu "apportieren". Er selbst neigt dazu, sich in solche Hunde zu verlieben,
die von niemandem beachtet werden oder aber durch eine Eigenart besonders auffallen.
Von Natur aus sind Schütze-Hunde mit einer strengen Moral ausgestattet, deshalb geraten sie mit dem anderen Geschlecht leicht in Konflikt.
Sie sollen:
- Freude am Abenteuer haben
- auf einem Bauernhof leben
- stets das Unerwartete erwarten
- ihm vertrauen, auch wenn Sie keine Ahnung haben, was er tun wird und warum er es tun wird
Sie sollen nicht:
- langweilig sein
- mitten in der Stadt leben
- ein ruhiges Leben erwarten
- glauben, dass auch seine Energie, wie die Ihre, mit zunehmendem Alter abnehmen wird.
Das tut sie nämlich keineswegs!
Steinbock 22. Dezember – 20. Januar
Er ist der Snob unter den Hunden. Standesbewusstsein geht ihm über alles.
Er achtet auf den Klang einer Stimme und auf die Kleidung von Besuchern. Schlampige,
erfolglose Menschen kann er nicht riechen. Er tut alles, um seinen sozialen Status zu verbessern.
Es ist ihm egal, ob er in Schönheitssalons oder auf den Abrichteplatz geschleppt wird. Wenn er meint,
sein Ansehen dadurch zu erhöhen, ist er für alles zu haben. Tatsächlich wird er auch von anderen Hunden
immer als "etwas Besseres" angesehen. Alles in allem ist der Steinbock-Hund reserviert,
Temperamentsausbrüche sind für ihn viel zu gewöhnlich. Seine übertriebene Vornehmheit versperrt ihm
auch meist den Weg zum anderen Geschlecht.
Sie sollen:
- ihn auf eine Ausstellung schicken, vorausgesetzt, Sie sind davon überzeugt, dass er den ersten Preis macht
- begreifen, dass er nichts dafür kann, wenn er ein Snob ist. Er wurde schon so geboren
- ihn glauben lassen, dass er den Laden schmeißt
Sie sollen nicht:
- ihn loben, weil er den zweiten Preis gemacht hat. Es heitert ihn ja doch nicht auf
- ihn zur Eile drängen
- ihm erlauben, den Laden tatsächlich zu schmeißen
Wassermann 21. Januar – 18. Februar
Er ist wahrheitsliebend und detailversessen. Ihm kann man nichts vormachen.
Primitives Spielzeug verabscheut er deshalb.
Man muss ihm schon ein wenig Anspruchsvolleres bieten. Er gilt als überaus geduldig und ist niemals aggressiv.
Eine Schwäche aber hat er: Er ist bestechlich. Ein Einbrecher etwa, der ihn reichlich mit Leckerbissen versorgt,
kann in aller Ruhe die Wohnung ausräumen. Der Wassermann-Hund ist ruhig, unaufdringlich und von
maßvollem Temperament. Am liebsten hat er seine Ruhe, die scheint er zum Meditieren zu brauchen.
Der Wassermann-Hund ist geprägt von "Menschlichkeit". Er liebt nicht nur seinen Herrn und die ganze Familie,
er ist geradezu vernarrt in jeden, der ein Mensch ist. Er gewöhnt sich rasch an eine andere Umgebung.
Seine Leute könnte er rasch vergessen, wenn es ihm anderswo gut geht
Dankbarkeit zählt nämlich nicht zu seinen Stärken.
Sie sollen:
- seinem intuitiven Urteil vertrauen
- seine angeborenen Pazifismus respektieren
- daran denken, dass Sie im Heute leben, er aber im Morgen
Sie sollen nicht:
- ihn mit Ihrer Zärtlichkeit erdrücken
- seine Vorahnungen nicht beachten
- sich Sorgen machen, wenn er gelegentlich in einer anderen Welt zu leben scheint
Fische 19. Februar – 20. März
Eigensinn prägt den Charakter des Fische-Geborenen. Wenn Sie in eine Richtung gehen wollen,
drängt er in die andere. Das richtet sich aber nicht gegen Frauchen oder Herrchen persönlich.
Nein, das ist einfach so.
Auch gegenüber Freunden seines Besitzers kann er sich äußerst merkwürdig verhalten.
Einmal wird er einen Bekannten wie wild vor Freude begrüßen,
um ihn das nächste Mal mit eisiger Verachtung zu strafen.
Fast jeder Fische-Hund hat eine enge Beziehung zu seinem Element. Er liebt das Wasser und leidet,
wenn nichts Nasses in seiner Nähe ist. Bei Regen kann er nahezu in Ekstase geraten,
während andere sich im Haus verkriechen. Ein Fische-Hund ist melancholisch und romantisch veranlagt.
Zuneigung geht ihm über alles. Umwerfend ist auch seine Kontaktfähigkeit!
Sie sollen:
- einsehen, dass er ein Träumer ist, und darauf Rücksicht nehmen
- es mit Autosuggestion versuchen, bevor Sie den Tierarzt rufen
- sich beherrschen
Sie sollen nicht:
- erwarten, dass er entschieden seine Meinung vertritt
- ihn allein zurücklassen, damit er das Haus bewacht
- ihn auf eine Ausstellung schicken
- annehmen, dass er bei der örtlichen Hunde-Olympiade eine Gold- (oder auch nur Bronze-) Medaille gewinnt